Satzung
Backofenverein Homepage

des Heimat- & Backofenvereins Garitz/Kleinleitzkau

 

§ 1 Name, Rechtsform, Sitz, Geschäftsjahr

Der Verein führt den Namen Heimat- & Backofenverein Garitz/Kleinleitzkau . Nach seiner Eintragung in das Vereinsregister führt er den Zusatz e.V. Sitz des Vereines ist Garitz. Seine Mitglieder nennen sich Heimat- und Backofenfreunde.

Das Geschäftsjahr des Vereins ist mit dem Kalenderjahr identisch.

 

§ 2 Zweck, Zweckverwirklichung, Steuerbegünstigung

Zweck des Vereins ist die Förderung des Brauchtums, der Kultur und der Heimatverbundenheit. Der Satzungszweck wird insbesondere durch die Förderung brauchtümlicher, kultureller Leistungen, im Rahmen der heimatlichen Tradition verwirklicht. Das gemeinsame Backen von Brot und Speckkuchen der Dorfgemeinschaft, auch im Rahmen von Festen, soll erhalten bleiben. Des weiteren werden kulturelle Veranstaltungen durchgeführt und es soll eine Dorfchronik erstellt werden.

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke i.S. des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung ( §§ 51 bis 68 AO). Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglied keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf darüber hinaus keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

 

§3 Mitglieder

Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person werden. Über die Aufnahme entscheidet nach Vorliegen eines schriftlichen Antrages der Vorstand.. Gegen eine ablehnende Entscheidung kann innerhalb eines Monats Berufung zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung eingelegt werden.

§ 4 Mitgliedsbeiträge

Die Höhe des Mitgliedsbetrages wird durch die Mitgliederversammlung bestimmt. Ist ein Mitglied länger als 12 Monate im Rückstand, kann es ohne Mahnung aus der Mitgliederliste gestrichen werden.

 

§ 5 Austritt

Der Austritt aus dem Verein ist nur zum 31.12. des jeweiligen Kalenderjahres möglich. Die Austrittserklärung hat schriftlich zu erfolgen und dem Vorstand 3 Monate vor Ablauf des Kalenderjahres zuzugehen.

Ein ausgetretenes Mitglied hat keinen Anspruch auf einen Anteil des Vereinsvermögens.

 

§ 6 Ausschluss

Werden die Interessen des Vereins von einem Mitglied vorsätzlich verletzt, kann ein Ausschluss erfolgen. Über den Ausschluss entscheidet die Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit. Der Antrag auf Ausschließung ist dem betroffenen Mitglied zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung schriftlich zu übersenden. Gibt der Betroffene eine schriftliche Stellungnahme ab, ist diese in der Mitgliederversammlung zu verlesen. Der Beschluß über die Ausschließung wird dem nicht in der Versammlung anwesenden Mitglied von Seiten des Vorstandes schriftlich bekanntgegeben.

 

§ 7 Vorstand

Der Vorstand besteht aus dem:

 

Die Mitglieder des Vorstandes werden in der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 5

Geschäftsjahren in offener Abstimmung gewählt. Sämtliche Vorstandsmitglieder bleiben nach dem Ablauf ihrer Amtszeit bis zur Neuwahl im Amt. Eine Wiederwahl ist zulässig. Sämtliche Vorstandsmitglieder sind ehrenamtlich tätig.

 

§ 8 Geschäftsführung und Vertretung

Der Vorstand vertriff den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Es besteht Einzelvertretung. Dem Vorstand obliegt auch die Vereinsverwaltung. Für die Beschlussfassung gelten die §§ 28 Abs. 1, 32 und 34 BGB.

 

§ 9 Ordentliche und außerordentliche Mitgliederversammlung

Ordentliche Mitgliederversammlungen finden am Anfang eines jeden Kalenderjahres statt. Außerordentliche Mitgliederversammlungen finden dann statt, wenn es das Interesse des Vereins erfordert, wenn ein Vorstandsmitglied ausgeschieden ist und wenn 20 % der Mitglieder die Einberufung einer Mitgliederversammlung unter Angabe von Zweck und Grund vom Vorstand schriftlich verlangen.

 

§ 10 Einberufung der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung hat der 1. Vorsitzende und im Falle seiner Verhinderung der 2. Vorsitzende einzuberufen. Eine ordentliche Mitgliederversammlung ist mit einer Frist von zwei Wochen einzuberufen. Zur außerordentlichen Mitgliederversammlung ist eine Frist von einer Woche einzuhalten. Die Tagesordnung ist den Mitgliedern mit der Einladung zu übergeben. Die Einberufung kann auch in der Tageszeitung und dem Amtsblatt bekanntgegeben werden.

 

§ 11 Verfahrensordnung der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden geleitet. Ist dieser verhindert:, erfolgt sie durch den 2. Vorsitzenden. Durch die Mitgliederversammlung kann ein Tagungsleiter gewählt werden, wenn hierfür Gründe vorhanden sind. Die Mitgliederversammlung kann Tagesordnungspunkte absetzen und weitere beschließen.

Abstimmungen erfolgen durch Handzeichen. Wird durch die Mitgliederversammlung eine andere Abstimmungsart beschlossen, muss diese ausgeführt werden. Ein Beschluss ist angenommen, wenn er mehr als die Hälfte der gültig abgegebenen Stimmen der Anwesenden stimmberechtigten Mitglieder erhält. Stimmenthaltungen werden nicht gezählt. Eine Mehrheit von 2/3 der Mitglieder ist erforderlich, wenn Gegenstand der Beschlussfassung die Ausschließung eines Mitgliedes, die Satzungsänderung oder die Auflösung des Vereins ist. Die Änderung des Satzungszweckes kann nur einstimmig der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.

 

§ 12 Niederschrift der Mitgliederversammlung

Über jede Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen. Sie muss den Ort, die Zeit, die Tagesordnung, die Namen der Teilnehmer (Anwesenheitsliste), den Wortlaut der Anträge und Beschlüsse und das Ergebnis der Abstimmung zum Ausdruck bringen.

Die Niederschrift ist vom 1. Vorsitzenden und vom Schriftführer zu unterzeichnen.

 

§ 13 Auflösung und Verwendung des Vereinsvermögens

Im Falle der Auflösung des Vereins sind die im Amt befindlichen Vorstandsmitglieder die

Liquidatoren.

Bei Auflösung oder Aufhebung oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vereinsvermögen an die Gemeinde Bornum, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

 

§ 14 Schlußbestimmungen

Diese Satzung ist jedem Mitglied auszuhändigen.

Garitz / Kleinleitzkau, den 27.02.1998